DER MASSEUR

DER MASSEUR

DER MASSEUR

PR PROJECT

Ab 25.03.2021 im Kino

Polen, Deutschland 2020

Trailer:

 

Małgorzata Szumowska und Ko-Regisseur Michał Englert stehen für Interviews zur Verfügung.

DER MASSEUR von Małgorzata Szumowska und Ko-Regisseur Michał Englert startet am 25. März 2021 in den deutschen Kinos. Der Film feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2020 und ist im Oscar®-Rennen für den besten fremdsprachigen Film. Die Deutschlandpremiere fand im Rahmen des Filmfestival Cologne statt.

Mit intensivem Erzählstil folgt das Regie-Duo dem Masseur Zhenia bei seinen Begegnungen mit den Menschen einer exklusiven Wohnanlage. Mit vielen satirischen Zuspitzungen beschreibt DER MASSEUR eine Welt, die geprägt ist von Widersprüchen und Absurditäten, von Abschottung und der sich vergrößernden Kluft in der Gesellschaft. Gleichzeitig ist der Anbruch einer neuen Ära spürbar, weg vom aggressiven Kapitalismus und der Zerstörung des Planeten hin zu einem größeren Bewusstsein.

Synopsis
An einem grauen nebligen Morgen taucht in einer osteuropäischen Hauptstadt eine mysteriöse Gestalt auf – ein Mann, der eine Liege mit sich herumträgt. Der Fremde verschafft sich mithilfe magischer Hypnosetechniken eine Aufenthaltsgenehmigung und bietet in einer Vorstadtsiedlung seine Dienste als Masseur an. Die triste Gated Community, die mitten auf einem ehemaligen Kohlfeld errichtet wurde, ist von der „bösen“ Außenwelt abgeschottet.

Irgendwo in der Ferne erheben sich die Wolkenkratzer und Baukräne einer Stadt, die ein internationales Drehkreuz werden will – die ständige Aufholjagd des Ostens. In den identischen Häusern wohnen verschiedene Vertreter der reichen Oberschicht. Sie scheinen von einer inneren Traurigkeit, einer Sehnsucht gefangen – vielleicht nach dem Winter, den es in diesen Breitengraden nicht mehr gibt. Anders als sie selbst früher, bauen ihre Kinder keinen Schneemann mehr. Aber vielleicht geht ihre Leere auch tiefer? Da tritt der Masseur, ein attraktiver Mann aus dem authentischen, exotischen Osten, in ihr Leben. Er hat eine Gabe: Seine Hände können heilen, seine Augen blicken in die Seele der einsamen Frauen. Für sie klingt sein russischer Akzent wie ein Lied aus alten Zeiten, eine friedliche Melodie aus Kindertagen, als die Welt noch in Ordnung war. Zhenia, so sein Name, verändert ihr Leben.

Małgorzata Szumowska, geboren 1973 in Krakau, ist eine der bedeutendsten polnischen Regisseurinnen der Gegenwart. Sie realisiert, schreibt und produziert Spiel- und Dokumentarfilme und ist Trägerin zahlreicher internationaler und polnischer Filmpreise. Nach zwei vielbeachteten Kurzfilmen wurde ihr Spielfilmdebut „Happy Man“ (2000) in der Kategorie „Bester Nachwuchsfilm“ für den Europäischen Filmpreis nominiert. Ihr zweiter Spielfilm „Leben in mir“ (2004) wurde beim Sundance Film Festival und bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin präsentiert, für „33 Szenen aus dem Leben“ (2008) erhielt sie den Sonderpreis der Jury auf dem Festival von Locarno. Es folgten die Langfilme „Das bessere Leben“ (2011) mit Juliette Binoche und „Im Namen des …“ (2013), der auf der Berlinale mit dem Teddy Award gekürt wurde. 2015 kehrte sie mit „Body“ nach Berlin zurück und gewann den Silbernen Bären für die beste Regie, 2018 folgte der Große Preis der Jury für „Die Maske“. Ihr erster englischsprachiger Spielfilm „The Other Lamb“ (2019) lief auf den Festivals in Toronto, San Sebastian und London. Zuletzt realisierte sie einen Kurzfilm für Miu Miu, der im Rahmen der Giornate degli Autori bei den Filmfestspielen Venedig 2020 gezeigt wurde.

Der Kameramann, Drehbuchautor und Produzent Michał Englert wurde in Warschau geboren und studierte Kamera an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater in Lodsch, wo er Małgorzata Szumowska kennenlernte. Ihr gemeinsamer Dokumentar-Kurzfilm „Silence“ (1997) bescherte ihm auf einem Filmfestival in Mexiko gleich den Preis für die beste Kamera. Seitdem haben sie zusammen über ein Dutzend Dokumentar- und Spielfilme gedreht. Zu ihren gemeinsamen Filmen zählen „33 Szenen aus dem Leben“ (2008), der nicht nur beim Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde, sondern Englert auf dem Polnischen Filmfestival Gdynia zudem den Preis für die beste Kamera einbrachte. Außerdem „Im Namen des…“ (2013), „Body“ (2015) und „Die Maske“ (2017), die alle bei den Filmfestspielen in Berlin preisgekürt wurden. Für seine Kameraarbeit bei „Lasting“ von Jacek Borcuch erhielt Englert 2013 beim Sundance Film Festival den Preis für die beste Kamera. Er hat auch bei internationalen Projekten mitgewirkt wie Ari Folmans „Der Kongress“ (2013) und „The Harvesters“ (2018) von Etienne Kallos, die beide bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurden. Außerdem zeichnet Englert für die Kamera der von HBO produzierten polnischen Krimiserie „Blinded by the Lights“ (2018) verantwortlich.

In der Hauptrolle spielt Alec Utgoff, bekannt aus „Stranger Things“ und „Jack Ryan: Shadow Recruit“ (2014). In weiteren Rollen sind zu sehen: Maja Ostaszewska („Body“), Agata Kulesza („Ida“), Weronika Rosati („Obława“), Katarzyna Figura („Yuma“), Andrzej Chyra („Das Massaker von Katyn“) und Łukasz Simlat („Corpus Christi“).

Eine Produktion von Lava Films, Match Factory Productions. Koproduziert von Mazovia Film Fund, Kino Świat, DI-Factory. In Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und in Kooperation mit arte. Gefördert von Polish Film Institute, Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher Filmförderfonds, Medienboard Berlin Brandenburg, German-Polish Film Fund, Cinecopro Award, Amsterdam Post Lab.

Verleih:
Real Fiction Filme | www.realfictionfilme.de

DER MASSEUR
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©/CREDITS:

Stills: LavaFilms / MatchFactoryProductions

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